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03. August 2026 · 2 Min Lesezeit

Bewegungsangst vor der Hüftoperation? Warum Bewegung jetzt besonders wichtig ist

Bewegungsangst vor der Hüftoperation? Warum Bewegung jetzt besonders wichtig ist

Viele Menschen bewegen sich vor einer Hüftoperation aus Angst vor Schmerzen oder einer Verschlechterung möglichst wenig. Dabei kann regelmäßige Bewegung den Körper gezielt auf den Eingriff vorbereiten und den Start in die Rehabilitation erleichtern. Warum das so ist und welche Aktivitäten sich eignen, erfährst du in diesem Beitrag.

Viele Menschen sind vor einer Hüftoperation unsicher. Häufig besteht die Sorge, dass Bewegung die Schmerzen verstärken oder dem Gelenk zusätzlich schaden könnte. Manche vermeiden deshalb körperliche Aktivität so weit wie möglich.


Diese sogenannte Bewegungsangst, auch Kinesiophobie genannt, ist verständlich. Gleichzeitig kann sie den Körper schlechter auf die Operation vorbereiten.



Warum entsteht Bewegungsangst?


Schmerzen führen häufig dazu, dass bestimmte Bewegungen vermieden werden. Das ist eine natürliche Reaktion des Körpers. Hält dieses Vermeidungsverhalten jedoch über einen längeren Zeitraum an, kann Muskulatur abgebaut werden und die Beweglichkeit weiter abnehmen.


Dadurch werden alltägliche Aktivitäten zunehmend schwieriger und die Unsicherheit nimmt oft weiter zu.



Bewegung schadet nicht – sie unterstützt die Vorbereitung


Wenn dir dein Behandlungsteam keine besonderen Einschränkungen mitgeteilt hat, ist Bewegung vor einer Hüftoperation grundsätzlich sinnvoll.


Regelmäßige Aktivität kann dazu beitragen,

  1. die Muskulatur rund um das Hüftgelenk zu erhalten,
  2. die Beweglichkeit zu verbessern,
  3. den Körper auf die Operation vorzubereiten und
  4. den Einstieg in die Rehabilitation zu erleichtern.


Viele Patient:innen profitieren davon, bereits vor der Operation aktiv zu bleiben.



Welche Bewegung eignet sich?


Es geht nicht darum, sportliche Höchstleistungen zu erreichen. Viel wichtiger ist regelmäßige Bewegung, die zu deiner aktuellen Situation passt.


Geeignet sind zum Beispiel:

  1. Spaziergänge,
  2. leichtes Radfahren,
  3. Schwimmen oder Wassergymnastik,
  4. gezielte Übungen zur Vorbereitung auf die Operation sowie
  5. individuell abgestimmte Physiotherapie.


Schon kurze Bewegungseinheiten können einen positiven Beitrag leisten.



Unsicherheit ist normal


Wenn du Angst hast, dich falsch zu bewegen, sprich offen mit deiner Ärztin, deinem Arzt oder deiner Physiotherapeutin beziehungsweise deinem Physiotherapeuten. Gemeinsam könnt ihr besprechen, welche Aktivitäten für dich geeignet sind und worauf du achten solltest.



Gut vorbereitet in die Operation


Eine gute Vorbereitung besteht aus vielen Bausteinen. Neben Wissen, einer ausgewogenen Ernährung und einer realistischen Erwartung an die Rehabilitation gehört auch Bewegung dazu.


Du musst keine Angst haben, deinem Körper mit angemessener Aktivität zu schaden. Im Gegenteil: Regelmäßige Bewegung kann dir dabei helfen, mit besseren Voraussetzungen in die Operation zu gehen und den Start in die Rehabilitation zu erleichtern.


Beginnen Sie heute Ihren Weg zum neuen Gelenk.

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