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13. Juli 2026 · 3 Min Lesezeit

Prähabilitation: Warum eine erfolgreiche Rehabilitation schon vor der Operation beginnt

Prähabilitation: Warum eine erfolgreiche Rehabilitation schon vor der Operation beginnt

Eine erfolgreiche Rehabilitation beginnt nicht erst nach der Operation, sondern bereits in der Vorbereitung. Erfahren Sie, was Prähabilitation bedeutet, welche Maßnahmen den Heilungsverlauf positiv beeinflussen können und warum eine gezielte Vorbereitung auf eine Hüft- oder Knieoperation den Behandlungserfolg unterstützen kann.

Warum eine erfolgreiche Rehabilitation schon vor der Operation beginnt


Wer vor einer Hüft- oder Knieoperation steht, beschäftigt sich häufig mit Fragen wie: Wie wird die Operation ablaufen? Wann kann ich wieder laufen? Wie lange dauert die Rehabilitation? Dabei wird ein wichtiger Baustein oft übersehen: Die Vorbereitung auf den Eingriff.


Genau hier setzt die Prähabilitation an. Sie beschreibt alle Maßnahmen, die Patient:innen bereits vor der Operation dabei unterstützen, möglichst gut vorbereitet in den Eingriff zu gehen. Denn der Behandlungserfolg beginnt nicht erst im Operationssaal – sondern bereits Wochen zuvor.



Was ist Prähabilitation?


Prähabilitation bedeutet, den eigenen Körper und auch den Geist gezielt auf die bevorstehende Operation vorzubereiten. Ziel ist es, die körperlichen Voraussetzungen zu verbessern, Risikofaktoren zu reduzieren und Patient:innen das notwendige Wissen zu vermitteln, um den gesamten Behandlungsprozess besser zu verstehen.


Patient:innen profitieren häufig von einer schnelleren Mobilisation nach der Operation, einem geringeren Komplikationsrisiko und einer kürzeren Verweildauer im Krankenhaus. Gleichzeitig fühlen sich viele Menschen sicherer, weil sie wissen, was auf sie zukommt.



Welche Maßnahmen gehören zur Prähabilitation?


Prähabilitation umfasst weit mehr als ein paar Übungen. Sie berücksichtigt verschiedene Bereiche, die den Heilungsverlauf beeinflussen können.


Dazu gehören unter anderem:


  1. regelmäßige Bewegung und gezieltes Muskeltraining,
  2. ein gesundes Gewichtsmanagement,
  3. ein Rauchstopp vor der Operation,
  4. der Verzicht auf Alkohol,
  5. die Optimierung relevanter Laborwerte in Absprache mit den behandelnden Ärzt:innen sowie
  6. die Berücksichtigung psychologischer Faktoren wie Ängste, Unsicherheiten oder Stress.


Viele dieser Maßnahmen finden sich auch in der aktuellen S3-Leitlinie zur Hüftendoprothetik unter dem Thema „Optimierung modifizierbarer Risikofaktoren“ wieder. Sie verdeutlichen, dass eine gute Vorbereitung ein wichtiger Bestandteil einer erfolgreichen Behandlung ist.



Wissen schafft Sicherheit


Neben der körperlichen Vorbereitung spielt auch das Verständnis für den gesamten Behandlungsablauf eine entscheidende Rolle. Wer weiß, was nach der Operation passiert, welche Schmerzen normal sein können oder warum bestimmte Übungen wichtig sind, geht häufig selbstbewusster und aktiver durch die Rehabilitation.

Dieses Wissen kann Unsicherheiten abbauen und dabei helfen, die eigene Genesung aktiv mitzugestalten.



Unser Ansatz bei ActiveTEP


Genau hier möchten wir mit ActiveTEP unterstützen. Unser Ziel ist es, Patient:innen verständlich, wissenschaftlich fundiert und alltagsnah auf ihre Hüft- oder Knieoperation vorzubereiten.

Dafür stellen wir nicht nur Informationen bereit, sondern begleiten Betroffene Schritt für Schritt – von der Zeit vor der Operation über den Krankenhausaufenthalt bis hin zur Rehabilitation zu Hause. Mit verständlichen Wissensmodulen, praktischen Übungen und hilfreichen Tipps möchten wir Menschen dabei unterstützen, ihre Behandlung aktiv mitzugestalten und gut informiert in die Operation zu gehen.


Denn eine erfolgreiche Rehabilitation beginnt nicht erst nach der Operation. Sie beginnt mit einer guten Vorbereitung.


Beginnen Sie heute Ihren Weg zum neuen Gelenk.

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